7 Tipps, wie du den Streit in der Paarbeziehung wegen der Kinder vermeidest

Wie geht man mit Wutanfällen im Restaurant um? Darf unser Kind sich in der U-Bahn frei bewegen? Darf es dieses Stück Schokolade essen? Bei der Begleitung unserer Kinder stellen sich täglich diese Art Fragen. Oft sind wir uns bei den Antworten nicht einig und aus der Suche nach der Antwort entsteht ein Streit zwischen uns Eltern. Mit den folgenden Tipps lässt sich der Streit wegen der Kinder vermeiden.

Es ist gar nicht selten, dass es bei einem unsere Beziehungsstreits um unsere Kinder geht. Oft sind es Kleinigkeiten: das Spielzeug-Chaos im Wohnzimmer, die ewigen Diskussionen ums Zubettgehen, Fernsehen, Süßigkeiten. Auf unserer Reise durch Europa letztes Jahr ging es auch um Werte: Wie viel Sicherheit, wie viel Freiheit und Selbständigkeit brauchen sie? Soll ich unser 1-jähriges Kind in der U-Bahn besser die ganze Zeit festhalten? Oder darf es in einem bestimmten Radius die Welt entdecken? Trotz der vielen Menschen und dem ständigen Bremsen und Beschleunigen der U-Bahn?

Den berühmten Common-Sense gibt es einfach nicht. Denn jeder bekommt schon in der Kindheit unterschiedliche Werte und Vorbilder auf den Weg.

Klare Vereinbarungen im Voraus zu treffen ist manchmal nicht leicht, denn jede Situation ist ein bisschen anders. Und den berühmten Common-Sense gibt es einfach nicht. Denn jeder bekommt schon in der Kindheit unterschiedliche Werte und Vorbilder auf den Weg. Die gute Nachricht: Wegen der Kindererziehung muss es nicht gleich zum Riesenstreit kommen, denn Konflikte zu lösen, ist gar nicht so schwierig. In diesem Artikel geben wir Euch ein paar Tools an die Hand, die bei uns ganz gut funktionieren.

 

1. Wer hat gerade die Verantwortung?

Manchmal schlägt Raquel die Hände über dem Kopf zusammen, wenn sie erfährt, welche Abenteuer die Kinder mit dem Papa draußen erlebt haben. Kannst und möchtest Du deine Kinder in jedem Moment unter Kontrolle und in Sicherheit haben? Geht das überhaupt? Kannst Du dann diese diese Zeit für dich genießen? Kannst Du deinem Partner nicht vertrauen? Würde der Vater zulassen, dass sich seine Kinder ernsthaft in Gefahr bringen?

 

2. Wertschätzen

Welche Qualitäten hat dein Partner, die sich von deinen unterscheiden. Welche Vorteile haben sie für die Entwicklung eurer Kinder? Raquel ist eher die Vorsichtige. Super! Bei ihr können die Kinder Vorsicht lernen. Daniel hat oft den Impuls, die Jungs zu motivieren, damit sie sich doch mal trauen, die Rutsche herunter zu rutschen. Oft rutschen sie nicht, denn sie haben einen gesunden Respekt vor der Höhe. Daniel darf auch dann stolz auf seine Jungs sein.

 

3. Entspann dich!

Im ersten Moment spürst Du vielleicht, wie die Wut über das Verhalten deines Partners in dir hochsteigt. Das ist OK. Das heißt allerdings nicht, dass Du sie direkt lautstark an deinen Partner kommunizieren musst. Vor allem, wenn die Kinder dabei sind. Denn sie lernen von dir und kopieren dein Verhalten. Genauso wenig ist Hysterie angebracht, wenn das Kind etwas Gefährliches tut. Natürlich sollst Du so schnell wie möglich bei ihm sein, um das Schlimmste zu verhindern. Es ist jedoch nicht nötig, deinen Partner zusätzlich anzuschreien, er würde unverantwortlich handeln.

Kannst und möchtest Du deine Kinder in jedem Moment unter Kontrolle und in Sicherheit haben? Geht das überhaupt?

Im ersten Moment spürst Du vielleicht, wie die Wut über das Verhalten deines Partners in dir hochsteigt. Das ist OK. Das heißt allerdings nicht, dass Du sie direkt lautstark an deinen Partner kommunizieren musst.

4. Zeit nehmen

Gerade wenn Themen immer wieder auftauchen, ist es gut, wenn ihr in Ruhe darüber sprecht. Dazu braucht ihr einen ruhigen Moment. Wenn ihr keinen Babysitter habt, zum Beispiel bei Fahrradtouren mit Kinderanhänger.

 

5. Konzentrier dich auf dich!

Statt die schuld bei dem Partner zu suchen, ist es nicht viel wirksamer, wenn du deine Ängste, Werte und Bedürfnisse kennst und klar kommunizieren kannst? Raquel weiß genau, dass sie ihr Bedürfnis nach Sicherheit und ihre Vorsicht in die Wiege gelegt bekam. Was wird Daniel eher dazu bewegen, den Topf auf die hintere Herdplatte zu stellen, weil die Kinder sich die Finger verbrennen könnten? Ein lautes: “Um Himmels willen, das kannst Du doch nicht machen! Stell sofort den Herd aus und nimm das Kind da weg!” oder ein ruhiges: “Daniel, ich weiß, du gehst damit entspannter um als ich. Bitte nimm Rücksicht auf meine Angst, dass sich die Kinder verbrennen, und stell den Topf lieber auf eine der hinteren Herdplatten!”?

 

6. Gib dir selbst Halt

Frag dich immer wieder: Welches Gefühl ruft die aktuelle Situation in dir hervor? Wovor hast Du Angst? Welches Bedürfnis steckt dahinter? Welcher Wert? Wenn Du nicht möchtest, dass dein Kind in eine Pfütze springt: Ist es die Angst vor der nächsten Erkältung des Kindes? Ist es, weil der Gedanke an den nächsten Berg Wäsche dich stresst? Lohnt es sich, dafür Kindergeschrei oder sogar einen Streit mit deinem Partner zu risikieren? Wenn das Pfützenverbot aus einem tiefen Bedürfnis und einem klaren Wert enspringt, dann hast Du den nötigen Halt, um es mit allen Mitteln zu vertreten. Und dann wird dein Partner deine Reaktion bestimmt respektieren.

Frag dich immer wieder: Welches Gefühl ruft die aktuelle Situation in dir hervor? Wovor hast Du Angst? Welches Bedürfnis steckt dahinter? Welcher Wert?

7. Humor

Lachen ist ein so tolles Mittel. Du darfst das Leben mit Humor nehmen. Am besten ist es, über dich selbst zu lachen. Schau dich einfach mal von draußen an! Lass die Situation vor dem inneren Auge Revue passieren und spiel eine Charlie-Chaplin Musik drüber. Ist dein eigenes Leben nicht besser als jede Komödie? Und du bist auch noch Protagonist!

 

Smile at life!

Eure Raquel und Daniel

 

Hier das Video Konflikt in Barcelona dazu:

Manchmal geht um Werte, z.B. als wir letztes Jahr auf unserer Reise durch Europa mit der U-Bahn in Barcelona unterwegs waren Damals haben wir direkt danach ein Video gedreht. Der Auslöser für den Konflikt war eine Situation aus dem Alltag und es ging viel tiefer um grundlegende Fragen: Wie viel Sicherheit, wie viel Freiheit und Selbständigkeit brauchen unsere Kinder? Soll ich unser 1-jähriges Kind in der U-Bahn besser die ganze Zeit festhalten? Oder darf es in einem bestimmten Radius die Welt entdecken?

 

 


Wir, Raquel Jovani-Abril und Daniel Forchheim, die Beziehungs-Trainer von “SmileAtLife” begleiten Paare, die auch Eltern sind, mit Humor und Offenheit auf ihrem Weg zur Traum-PaarBeziehung.

 

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